CARETAKER

Mit


Eintritt: 15,- € / 10,- € ermäßigt/ 6,50 € AachenPass

Mick kümmert sich um Aston, hilft beim Neueinstieg in Alltag und Normalität. Aston kümmert sich um Davies, gibt ihm eine Bleibe und versucht Zwischenmenschliches. Davis könnte sich, wenn er bleibt, um das Haus kümmern, denn da gibt es große Pläne.
 
Er bleibt, spielt aber ein doppeltes Spiel. Oder sind es die anderen, die ihn für zweifelhafte Zwecke missbrauchen. Drei Personen auf engstem Raum. Sie phantasieren sich in irrwitzigen Lebensentwürfen hinaus aus der jämmerlichen Realität ihres schäbigen Zimmers: Man will es angehen, will expandieren, renovieren, modernisieren, investieren - ein Traum soll hier wahr werden.
 
Der Hausmeister (The Caretaker), Literatur-Nobelpreisträger Harold Pinters erster internationaler Erfolg, gilt mittlerweile als "moderner Klassiker", einzuordnen, irgendwo zwischen Komödie und Psychothriller.
 
Pinter selbst sperrte sich immer gegen eindeutige Lesarten: "Für mich ist dieses Stück nur eine besondere menschliche Situation, die drei bestimmte Leute betrifft."
 
 
 

 

Der Hausmeister (The Caretaker), Literatur-Nobelpreisträger Harold Pinters erster internationaler Erfolg, gilt mittlerweile als "moderner Klassiker", einzuordnen, irgendwo zwischen Komödie und Psychothriller.
 
Pinter selbst sperrte sich immer gegen eindeutige Lesarten: "Für mich ist dieses Stück nur eine besondere menschliche Situation, die drei bestimmte Leute betrifft."
 
In der Inszenierung von Annette Schmidt werden diese drei Personen in einer neuen Konstellation aufgestellt: Es sind im Theater K nicht Brüder, sondern zwei Schwestern, die den gestrandeten Davies bei sich aufnehmen - eine Situation voller Zündstoff.
 
"Wenn ich ein Stück beginne, nenne ich die Personen immer A, B und C. (…) Es ist ein merkwürdiger Moment, der Moment, in dem man Personen erschafft, die bis dahin nicht existierten. Was dann kommt, vollzieht sich sprunghaft, vage, sogar halluzinatorisch, auch wenn es manchmal einer unaufhaltsamen Lawine gleicht. Der Autor befindet sich in einer eigenartigen Lage. Die Personen empfangen ihn eigentlich nicht mit offenen Armen. Die Personen widersetzen sich ihm. Es ist schwierig, mit ihnen auszukommen, sie zu definieren ist unmöglich. Vorschreiben lassen sie sich schon gar nichts. In gewisser Weise spielt man mit ihnen ein endloses Spiel: Katz und Maus, Blindekuh, Verstecken."
Harold Pinter (aus der Rede zur Nobelpreisverleihung 2005)

PRESSE

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THEATER K

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