So., 15. März | Theater K im Tuchwerk

Albert Camus’ Heimkehr in die Wüste

Ein literarisch-musikalischer Ausflug in die atmosphärische Stimmung des kargen und doch so überschäumenden Lebens der Algerischen Landschaft. Mit Musik zwischen Orient und Okzident, Textauszügen aus Camus’ Algerien-Novellen und Sebastian Ybbs Roman »Die Unendlichkeit geteilter Tage«
Anmeldung abgeschlossen
Albert Camus’  Heimkehr in die Wüste

ZEIT & ORT

15. März 2020, 17:00
Theater K im Tuchwerk, Strüverweg 116, 52070 Aachen, Deutschland

Über diese Veranstaltung:

»Mitten im Winter erfuhr ich endlich, dass in mir ein unvergänglicher, unbesiegbarer Sommer ist« 

ALBERT CAMUS´ HEIMKEHR IN DIE WÜSTE

Eine literarisch-musikalische Soiree 

1939 ging der in Algerien geborene Albert Camus im Alter von 25 Jahren nach Paris und wurde dort als Schriftsteller, philosophischer und politischer Denker berühmt. Seine ganze Sehnsucht aber galt dem Land seiner Kindheit und Jugend, in dem er vielleicht die glücklichsten Momente seines Lebens verbracht hatte. Die Sonne von Algier, das überlaufende Meer, die Ruinen von Tipasa oder die Wüste am Rande des Chenoua-Gebirges, der Wind von Djemila, die staubgeweihten Städte, das waren symbolträchtige Bilder und Orte, die sich dem kühlen, intellektuellen Paris entgegen stellten.   Bereits 1938 entstanden unter dem Titel »Hochzeit des Lichts« Novellen, die seine Leidenschaft für die sich maßlos entfaltende Natur würdigten. Später schrieb er von seiner »Heimkehr nach Tipasa«, in denen die Erinnerungen wieder aufblühten, sich auf andere Weise entfalteten und ihn neu belebten.  

Mit Textauszügen aus Albert Camus’ Algerien-Novellen, gelesen von Matthias Lüffe, Prologen von Sebastian Ybbs aus seinem Roman »Die Unendlichkeit geteilter Tage« und der Musik von Sonja Mischor, die mit ihren Kompositionen einen Klangteppich zwischen Orient und Okzident bereitet, wird der Besucher in die atmosphärische Stimmung des kargen und doch so überschäumenden Lebens der Algerischen Landschaft versetzt. 

 »In Paris kann einen die flügelschlagende Sehnsucht ins Weite verzehren.

                                                       Hier aber hat der Mensch alles, was er begehrt …« 

 Sonntag, 15. März 2020, 17.00 Uhr 

 Eintritt: 15,- € / 10,- € (ermäßigt)/ 6,50 € (AachenPass)

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